Es ist wohl der Traum von vielen, einfach aus der Stadt zu ziehen und ein entspanntes Leben auf dem Land zu führen, ganz weit weg von Krach und Trubel. Genau dieses Gefühl ist wohl das, was für mich Stardew Valley verkörpert: Komfortabilität ist wohl die größte Stärke des Spiels.
Dabei ist es aber nicht nur ein simples, süßes Farming-Spiel, in dem man seine Pflanzen anbaut und sich um diese kümmert – Facettenreich ist das Spiel zwar selbst in diesem Aspekt, die reine Menge an Inhalten, die Stardew Valley allerdings zusätzlich noch bietet, ist schlichtweg zu viel, um alles in einem Artikel der Schülerzeitung zu beleuchten.
Generell geht es in Stardew Valley um das Verdienen von Geld, das Schließen von Freundschaften mit den Einwohnern des Sternentautals („Stardew Valley“) und das Lüften der Geheimnisse des Tals und der umliegenden Orte. Dabei kann man sich mit Monstern in den tiefen Höhlen der Minen herumschlagen und sich seinen Weg durch diese bahnen.
Ein wichtiger Aspekt des Spiels liegt auch im Fischen und dem damit eng verbundenen „Skillen“, also dem Heraufstufen, der einzelnen Talente: Fischen, Farmen, Sammeln, Kämpfen und Bergbau – je höher das Level des Skills, desto effektiver ist man in der jeweiligen Aktivität. Hierbei kann man ebenfalls in verschiedene Unterpunkte investieren, welche wiederum das Ausführen jener Aktionen noch rentabler macht: So kann man beispielsweise ab einer gewissen Stufe im Farming den Ertrag von Tierprodukten erhöhen, um seine Farm auf das Halten von Tieren zu spezialisieren.
Weiterhin ist man, wie oben erwähnt, im Tal nicht allein. Ganz in Gegenteil: Das, was Stardew Valley auszeichnet, sind gerade die Mitbürger im nahegelegenen Dorf, welche alle ihre komplett eigenen Persönlichkeiten und Geschichten haben, wodurch man sehr frei mit ihnen interagieren kann. Und wer weiß, vielleicht findet der Spieler auch seine große Liebe im Tal… viele ledige Bewohner sind immerhin sehr charmant.
Insgesamt kann ich Stardew Valley jedem empfehlen, der nach einer neuen und einzigartigen Spielerfahrung sucht, welche dabei auch belohnend und vergebend ist.
